Steine der Bogomilen?

In der ehemaligen Heimat der Bogomilen sind an abgelegenen Naturorten tausende eindrucksvoller Steinblöcke zu finden – die stećci. Sie gehören „mit ihren geheimnisvollen Formen und Zeichen zum Seltsamsten … was wir in Bosnien und der Herzegowina antreffe … Grau, verbraucht, halb eingesunken tragen die meisten auf ihrem rauhen, runzligen Gesicht fremdartige geometrische Ornamentik, die zwischen Menschengestalt und Kreuzeszeichen schwankt. Ich zeichne die anthropomorphen Kreuze, halb Blume, halb Mensch … Es sind die Steine des bosnischen Mittelalters … Aber auch die Steine der guten Bosnjaken, der Häretiker und Rebellen, die man Bogomilen nannte.“ schreibt der jugoslawische Autor Bihalj-Merin. 1
Stećci auf dem Gräberfeld von Radimlje bei Stolac
Stećci auf dem Gräberfeld von Radimlje bei Stolac
Stećci der Jezera-Nekropole in Visočica, Bosnien-Herzegowina
Stećci der Jezera-Nekropole in Visočica, Bosnien-Herzegowina
Stećci bei Bileća, Ost-Herzegowina
Stećci bei Bileća, Ost-Herzegowina
Stećci in Risovac in der Gemeinde Jablanica, Bosnien-Herzegowina
Stećci in Risovac in der Gemeinde Jablanica, Bosnien-Herzegowina
Stećci in Radimlja
Stećci in Radimlja
Stećci in Radimlja
Stećci in Radimlja
Stečak mit Siegeskranz-Symbol in Radimlja, Stolac
Stečak mit Siegeskranz-Symbol in Radimlja, Stolac

Quellen / vrela / viri / izvori:

  1. Oto und Lisa Bihalji-Merin, Jugoslawien, Kohlhammer, Stuttgart, 1966 - S. 153

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